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Drucklexikon

 

Der heutige Zeitungsdruck steckt voller spannender Technologien: Mit Lasern bestrahlte Druckplatten, haushohe Drucktürme und bis zu 20 Kilometer lange Papierrollen sind die Herzstücke unserer Zeitungsdruckerei, in der wir Tag für Tag tausende Printprodukte aller Art anfertigen.
Da es manchmal schwer fällt, bei all den schwierigen Vokabeln und Vorgängen den Überblick zu behalten, finden Sie hier in unserem Drucklexikon die wichtigsten Fachwörter des Zeitungsdrucks auf einer Seite zusammengefasst und einfach erklärt. Stöbern Sie also einfach mal durch die Welt des Zeitungsdrucks und staunen Sie über die Hintergründe und Innvoationen unserer Printproduktion.

1)      Auflage

  • Gesamtzahl der produzierten Zeitungsexemplare, die in einem fortlaufenden Druckvorgang hergestellt werden.

2)      Broadsheet

  • Verhältnismäßig größeres, in der Seitenmitte geknicktes (siehe Falz) Zeitungsformat.

3)      CMYK

  • Die Abkürzung CYMK steht für die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz). Durch Farbmischung lassen sich hieraus zahlreiche weitere Farben und Farbtöne für das gewünschte Druckbild herstellen. Die Methode wird auch als Vierfarbdruck bezeichnet.

4)      Coldset

  • Coldset bezeichnet ein energiesparendes Zeitungsdruckverfahren. Die frisch bedruckten Printprodukte müssen hier keine Heißluftanlagen durchlaufen, da die Farbtrocknung durch ‘Wegschlagen‘ geschieht. In der Druckersprache versteht man unter ‘Wegschlagen‘ das Aufsaugen der flüssigen Druckerfarbe durch ein besonders aufnahmefähiges Papier. In Sekundenschnelle zieht die Farbe in die Poren des Papiers ein, sodass die sie weder verschmiert noch verklebt. Das Coldsetverfahren kann als umweltschonende und kosteneffiziente Alternative zum Heatset angesehen werden. Beim Heatset müssen die Zeitungen nach dem Farbauftrag eine Trocknungsmaschine durchlaufen, die die Farbantrocknung bei Temperaturen von bis zu 240 Grad Celsius beschleunigt. Dabei verbraucht der Heatset nicht nur eine Menge zusätzlicher Energie, sondern verlängert durch einen Ofen auch die Produktionsstrecke. Im direkten Vergleich ist unser Coldset-Verfahren demnach kostengünstiger und weniger arbeitsintensiv als das Heatset-Verfahren.

5)      Digitales Softproof-System

  • Das Softproof-System ist ein wichtiger Schritt für die Prozess- und Qualitätskontrolle unseres Zeitungsdrucks. Gemeint ist damit die Ansicht des Druckbildes am Monitor, das als digitale Mustervorlage dient. Das Softproof-System ermöglicht die farbverbindliche Vorschau eines Zeitungsproduktes, ohne dabei zusätzliche Kosten für Papier oder Tinte zu verursachen.

6)      DPI

  • DPI (Dots Per Inch) ist eine Messgröße für die Bildauflösung und beschreibt die Punktdichte eines Druckrasters. Das Druckbild wird in eine Vielzahl kleiner Farbpunkte umgerechnet, die das menschliche Auge als zusammenhängendes Bild wahrnimmt. Diese Punkte ergeben in ihrem Zusammenspiel ein Raster, das sich entweder als sehr dicht und feingliedrig oder aber als relativ weit auseinanderliegend und grob gestaltet. Ein höherer DPI erzielt demzufolge eine größere Detailgenauigkeit des gedruckten Bildes. Bei einem geringen DPI wirkt das Druckbild hingegen pixelig. Für die bestmögliche Qualität Ihrer Printprodukte empfehlen wir eine Mindestauflösung von 240 DPI. Diesen Wert sollten die Bilder Ihrer hochgeladenen Druckdatei nicht unterschreiten.

7)      Druckplatte

  • Druckplatten werden für den Rollenoffsetdruck verwendet und bestehen aus einem hochreinen Aluminiumträger und einer lichtempfindlichen Schicht. Für jede Druckfarbe wird eine eigene Platte hergestellt. Durch eine spezielle Laser-Belichtung teilt sich die Seite in farbaufnehmende Flächen (bedruckter Bereich) und farbabweisende Flächen (nicht bedruckter Bereich) auf. In einem Zwischenschritt wird das Bild der Druckplatten zunächst auf einen Gummituchzylinder übertragen und dann auf die Papierbahn gesetzt. Nach vollendetem Druck werden die Platten entfernt, recycled und wieder neu für den Zeitungsdruck aufbereitet.

8)      Falz

  • Beim Falzprozess wird mit Hilfe einer Maschine eine deutliche Knickkante im Druckbild der Zeitung erzeugt, sodass sie in der Mitte zusammengefaltet wird. Der Falz ist eine Weiterverarbeitungsmaßnahme, um große und vollformatige Zeitungen in eine kompakte Form zu bringen, die der Leser dann auspacken und weiter aufblättern kann. Eine gefalzte Zeitungsseite ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern weckt vor allem auch Aufmerksamkeit. Da die Zeitung nicht sofort in ihrer ganzen Aufmachung zu sehen ist, soll der Leser neugierig werden. Wenn der sichtbare Teil der Zeitung den Leser interessiert, muss er sie in die Hand nehmen und erwartungsfroh entfalten. Neben dem platzsparenden Effekt ist der Falz somit eine willkommene Methode, um den Kaufanreiz zu erhöhen.

9)      Farbauftrag

  • Der Farbauftrag legt fest, wie viel Farbe beim Drucken auf die Zeitung aufgebracht werden darf. Ein zu hoher Farbauftrag hat die Folge, dass die Farbe auf der nächsten Zeitungsseite durchscheint; ein zu geringer Auftrag lässt die Farbe hingegen blass und kraftlos erscheinen. Für unseren Zeitungsdruck empfehlen wir einen maximalen Farbauftrag von 240 % in der Summe aller Farben. Ein entscheidender Faktor für den Farbauftrag ist und bleibt aber immer das Material, das schließlich bedruckt werden soll. Ein dickes und saugfähiges Papier verträgt demnach einen höheren Farbauftrag, als ein dünneres und leichteres Papier.

10)  Format

  • Als Format bezeichnet das Zeitungsgeschäft die äußere Abmessung eines Printproduktes. Die Abmessung bezieht sich dabei auf die Breite und die Höhe einer Zeitungsseite. Die Seitenmaße werden in Millimeter (mm) angegeben. Unser Onlineshop verfügt über zahlreiche Formate und Größenvarianten, in denen Sie Ihre eigene Zeitung drucken lassen können. Ob Sie nun eine handliche oder doch eher eine großflächige Zeitung bevorzugen – die Entscheidung liegt allein bei Ihnen. Wir stellen Ihnen allseits bekannte und beliebte Formate zur Auswahl. Lassen Sie sich nicht von den Bezeichnungen Berliner Format, Braunschweiger Format, WAZ Format oder Rheinisches Format abschrecken. Die Orts- und Regionsangaben stehen hier für charakteristische Größenstandards, die in der Printbranche weit verbreitet sind und für unseren Zeitungsdruck häufig verwendet werden. Sie können Ihre Zeitung in unserem Onlineshop also in allen Formaten drucken lassen, unabhängig davon wo Sie wohnen oder wo Sie Ihre Zeitung herausbringen möchten!

11)  Grammatur

  • Die Grammatur beschreibt das Flächengewicht einer Papiersorte und gibt an, wie viel Gramm das Papier auf einer Fläche von 1 Quadratmeter wiegt. Darüber hinaus lassen sich von der Grammatur weitere Eigenschaften des Papiers ableiten, z.B. wie lichtdurchlässig es ist, wie viel Farbe es aufnehmen kann oder ob es sich als besonders strapazierfähig und langlebig erweist. Eine höhere Grammatur ist aber keinesfalls automatisch mit einer besseren Papierqualität gleichzusetzen. Entscheidend ist die Verwendungsart des ausgewählten Papiers. Für ein klassisches Zeitungserlebnis eignet sich ein vergleichsweise dünneres Papier; für den Druck einer hochwertigen Zeitschrift oder Broschüre wählen Sie besser ein dickeres Papier, das dem Kunden den Eindruck einer höheren Haltbarkeit vermittelt.

12)  Großauflage und Kleinauflage

  • ‘Groß- & Kleinauflage‘ sind relative Begriffe, die sich auf die Menge der gedruckten Zeitungsexemplare beziehen. In unserem Onlineshop unterscheiden wir wie folgt: Kleinauflagen sind für uns geringe Zeitungsmengen, die wir ab dem ersten Exemplar (1+) im preiswerten Digitaldruck anfertigen. Großauflagen sind verhältnismäßig größere Zeitungsmengen ab 3000+ Exemplaren, die wir im hocheffizienten Coldset-Verfahren drucken. Egal wie viele Zeitungen Sie auch drucken möchten, ob 100.000 Stück oder bloß eine einzige: in unserer professionellen Zeitungsdruckerei finden wir immer die passende Lösung für Ihre Printprojekte und unterstützen Sie bei der Herausgabe Ihrer eigenen Zeitung.

13)  Inkjet-Technik/Digitaldruck

  • Die Inkjet-Technik eröffnet dem heutigen Zeitungsdruck ungeahnte Möglichkeiten. Diese Technologie ist mit einem computergesteuerten Tintenstrahldrucker vergleichbar, der das Druckbild via Farbdüsen direkt aufs Papier bringt. Der große Vorteil: Erstmals können flexible Klein- und Kleinstauflagen bis hin zur Auflage 1 zu kostengünstigen Preisen hergestellt werden. Beim Inkjet-Verfahren kann sich jedes Druckbild vom vorherigen unterscheiden und somit ein Individuelles sein. Während der Druck weniger Zeitungsexemplare früher viel zu teuer war, lassen sich mit Hilfe des heutigen Inkjet-Drucks Zeitungen für wirklich Jedermann produzieren. Wie viele Zeitungen Sie genau drucken möchten spielt dabei keine Rolle; von nun an können Sie bei uns Ihre selbst gestaltete Zeitung ab dem ersten Exemplar drucken lassen. Und das ohne Ihr Sparschwein aufbrechen zu müssen.

14)  Periodika

  • Als Periodikum definiert das Printgeschäft Publikationen, die unter gleichbleibendem Titel in regelmäßigen Zeitabständen erscheinen. Dazu zählen vor allem Zeitschriften, Tages- und Wochenzeitungen.

15)  Prepress-Druckvorstufe

  • Im Bereich der Druckvorstufe werden sämtliche Arbeitsschritte durchgeführt, die vor dem eigentlichen Druck stattfinden. Von der konzeptionellen Aufbereitung der Druckdaten über die Herstellung der Druckplatten bis hin zur Voreinstellung der Farbwiedergabe – all diese Prozesse werden dem Bereich der Druckvorstufe zugeordnet. In unserer Druckerei tragen wir Sorge dafür, Ihre Zeitung unter idealen Voraussetzungen herzustellen. Die Druckvorstufe ist daher eine wichtige Voraussetzung, um die Produktion Ihrer Zeitung reibungslos umzusetzen.

16)  Rollenoffsetmaschinen/Rotationsoffsetdruck

  • Das besondere Potential von Rollenoffsetmaschinen liegt darin, die Bedruckung von einer durchgängig fortlaufenden Papierbahn vorzunehmen, ohne das Papier zuvor erst in Bögen zu schneiden und einzeln in die Maschine einzulegen (Bogenoffset). Bei Rollenoffsetmaschinen sind verschiedene Weiterverarbeitungsschritte unmittelbar hintereinander geschaltet. Von der Formatbeschneidung bis zur Farbtrocknung – da eben nicht von einzelnen Bögen, sondern direkt von einer bis zu 20 Km langen Papierrolle gedruckt wird, können mehrere Prozesse ungehindert ineinandergreifen. In unsere Druckerei arbeiten die Rollenoffsetmaschinen zudem im umweltfreundlichen Coldset-Verfahren: hier werden keine zusätzlichen Trocknungsanlagen (Heatset) oder dergleichen benötigt. Die Farbantrocknung geschieht durch das natürliche ‘Wegschlagen‘ der Farbe, ohne zusätzliche Energie einzusetzen (siehe Lexikoneintrag: Coldset). Als Rotationsoffsetdruck bezeichnen wir ein indirektes Druckverfahren, bei dem das gewünschte Druckergebnis zunächst von der Druckplatte auf einen Gummituchzylinder aufgetragen und dann erst auf der Papierbahn abgebildet wird. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 Km/h wird die durchlaufende Papierbahn auf diese Weise vierfarbig bedruckt, geschnitten und gefalzt.

17)  Satzspiegel

  • Der Satzspiegel ist der bedruckte bzw. bedruckbare Bereich eines Zeitungsproduktes. Der nicht bedruckbare und leerstehende Rand einer Zeitung liegt demnach außerhalb des Satzspiegels. Bedruckte und nicht bedruckte Fläche stehen oftmals in einem besonderen Größenverhältnis zueinander, das der Leser als harmonisches und angenehmes Gesamtbild empfindet. Dieses Verhältnis wird in der Fachsprache auch als Goldener Schnitt bezeichnet.

18)  SMARTPAPER ONE

  • Bei unserem SMARTPAPER ONE handelt es sich um ein neu entwickeltes Zeitungsformat, das sich die Stärken des Digitaldrucks zu Eigen macht und den kostengünstigen Druck von Klein- und Kleinstauflagen ermöglicht. Erstmals können Sie so Ihre selbst gestaltete Zeitung ab dem ersten Exemplar zu bezahlbaren Preisen drucken lassen. Mit einer Breite von 280 mm und einer Länge von 400 mm ist das SMARTPAPER ONE eine überaus handliche Zeitung, die für allerlei Druckideen verwendet werden kann. Von der persönlichen Hochzeitszeitung über die eigene Firmenzeitung bis hin zur PR-Zeitung für Ihren Verlag oder Ihre Agentur – Mit unserem SMARTPAPER ONE bieten wir Ihnen die Chance, eine echte Zeitung selbst zu gestalten und in punktgenauer Auflagenzahl drucken zu lassen. Senden Sie uns entweder Ihre fertig erstellen Druckdaten oder nutzen Sie die Gestaltungshilfen unseres Zeitungseditors. Für welche Art der Gestaltung Sie sich auch entscheiden möchten: Wir legen Ihnen keine Steine in den Weg und drucken Ihre Zeitung schon ab dem ersten Exemplar!

19)  Sonderfärbung und Standardfärbung

  • Im Zeitungsdruck wird beim Druckpapier zwischen Sonderfärbung und Standardfärbung unterschieden. Während die Standardfärbung in einem leicht gräulichen Ton erscheint (wie es vor allem bei klassischen Zeitungen üblich ist), besitzt die Sonderfärbung einen höheren Weißgrad. In Sonderfärbung ist das Papier deutlich aufgehellt, was sich vor allem für eine bessere Farbdarstellung eignet. Mehrfarbige Bilder wirken auf diesem weißeren Papier wesentlich ausdrucksstärker und intensiver. Bei beiden Papiersorten (egal ob Standard- oder Sonderfärbung) handelt es sich aber weiterhin um echtes Zeitungspapier.

20)  Tabloid

  • Verhältnismäßig kleineres, kompakteres und im Schriftbild nicht geknicktes (siehe Lexikoneintrag: Falz) Zeitungsformat, welches von seiner Größe der Hälfte des Broadsheets entspricht (siehe Lexikoneintrag: Broadsheet).

21)  Web-To-Print

  • Das Prinzip Web-To-Print verkörpert ein Geschäftsmodell, bei dem Kunden online Ihre eigenen Zeitungsprodukte drucken und bestellen können. Auch der Webshop zeitungsdruck-online basiert auf dem Prinzip Web-To-Print und bietet als hochautomatisierte E-Commerce-Plattform die Möglichkeit, Zeitungen unkompliziert online zu bestellen und drucken zu lassen.

22)  Zeitungsdruck

  • Der moderne Zeitungsdruck ist ein technisch anspruchsvoller Fertigungsablauf, bei dem Tages- und Wochenzeitungen flexibel und kosteneffizient hergestellt werden. Von der Belichtung der Druckplatten über den Bedruck der pfeilschnell durchlaufenden Papierbahn bis hin zur Falztechnik – beim Zeitungsdruck werden zahlreiche Arbeitsschritte direkt aneinander gekoppelt, sodass in kurzer Zeit möglichst viele Zeitungen produziert werden können. Wir sind dazu in der Lage bis zu 60.000 Zeitungen pro Stunde zu drucken und direkt für die Auslieferung vorzubereiten. Unsere Handlungsschnelligkeit und unsere Druckkompetenz kommen aber keineswegs von ungefähr: Dank modernster Drucktechnologien, perfekt aufeinander abgestimmter Vertriebswege und umfassender Erfahrungswerte in der Printbranche zählen wir zu den zuverlässigsten Zeitungsherstellern Deutschlands!

23)  Zeitungseditor

  • Unser Zeitungseditor ist eine Gestaltungsplattform, mit der Sie Ihre eigene Zeitung für verschiedene Anlässe selbst erstellen. Vorgefertigte Zeitungslayouts, spielendleichte Funktionen, unkomplizierte Druckbestellung: Mit Hilfe des Editors gestalten Sie online eine einzigartige Zeitung, die Sie ohne großen Aufwand mit Ihren individuellen Inhalten befüllen können. Wählen Sie eine unserer professionell designten Vorlagen und beginnen Sie sofort mit der Gestaltung Ihrer einzigartigen Zeitung. Der große Vorteil des Editors: Sie müssen sich keine Gedanken um schwer verständliche Druckvorgaben oder Formateinstellungen machen. Per Knopfdruck erstellt der Editor für Sie eine Druckdatei Ihrer Zeitung, die Sie in gewünschter Stückzahl bei uns drucken lassen und sofort bestellen können.